Methoden

Handlungsorientiertes Lernen/Reflexion in den Alltag

 

Unser Training basiert auf zwei Prinzipien:

  • dem handlungsorientierten Lernen
  • Reflexion in den Alltag

Beim handlungsorientierten Lernen wird immer wieder das Lernen mit Herz, Hand und Verstand zitiert, d.h. ein ganzheitliches Lernen, das affektives, kognitives und psychomotorisches Lernen miteinander vereint.

In unserem Outdoortraining sind aktives Wahrnehmen, Denken und Handeln Voraussetzungen zum Lösen der von uns gestellten Aufgaben. Der Trainer begleitet dabei Lernprozesse und fördert die Selbststeuerung der Gruppe.

 

Grundlage des handlungsorientierten Lernens ist die Reflexion. Diese erst schafft die Voraussetzung für den Transfer in den beruflichen Alltag.

Daher werden all unsere Methoden und Übungen mit einer geleiteten Reflexion abgeschlossen.

 

Bild: Baumklettern

Der Baum als Erlebnisraum


Ein wichtigstes Element unserer Arbeit ist der Baum, ob als Begleiter bei Expeditionen in Wäldern, als Fixpunkt für Seilaufbauten oder einfach als Ort des Erlebnisses.

Bäume sind ein besonderer Teil der uns umgebenen Natur. Seit jeher hat der Mensch eine besondere Verbundenheit zu ihnen. Bäume waren Sitz der Götter, Symbole in Religionen, Orte der Geselligkeit und des Gerichts, sie nutzen dem Menschen als Brenn-und Werkstoff und schließlich sprangen wir einst von seinen Wipfeln. Und genau dorthin wollen wir zurück, in die Wipfel.

Dies erreichen wir durch das Baumklettern. Hierbei arbeiten wir mit der Seilunterstützten Baumklettertechnik (SKT), die vor allem in der professionellen Baumpflege verwandt wird. Sie ermöglicht dem Kletterer in jeden Bereich der Krone vorzudringen. Doch ist die SKT kein sportlicher Selbstzweck. Vielmehr öffnet sie uns das Tor zu einem neuen, unbekannten Ort. 

Mobile Seilgärten


Mobile Seilgärten oder temporäre Seilelemente werden zwischen Bäumen für einen begrenzten Zeitraum aufgebaut und stehen im Gegensatz zu stationären Hochseilgärten oder Kletterwäldern. Dabei benutzt die mobile Seilarbeit die Natur als Raum des Erlebnisses und bietet den Vorteil jeden Ort genau so zu verlassen, wie er vorgefunden wurde. Die temporäre Seilarbeit kann atemberaubende Herausforderungen an die verschiedensten Orte zaubern. In der Abgeschiedenheit von Wäldern und Bergen können Seilelemente in Schwindel erregender Höhe oder bodennah konstruiert werden und fördern in Gruppen das Teambuilding, die Kommunikation und das Kennenlernen und Überschreiten eigener Grenzen.

Hierbei lernen die Teilnehmer Material-und Knotenkunde und weden in die grundlegenden Sicherheitsaspekte eingeführt.

Einige Beispiele für Seilaufbauten sind: Mohawk Walk, Slack Line,Glockenspiel, High and low V, Postman Walk, Flying Squirrel, Jakobsleiter, Schmetterling, Flying Fox  u.v.m. 

Bild: Seilgarten

Die Expedition


Eines der effizientesten Mittel, um mit Gruppen intensiv arbeiten zu können ist die Expedition. Sie stellt die komplexeste Problemlösungsaufgabe dar, die nur in einem Team gelöst werden kann. Eine Expedition kann von 2 bis zu 5 Tagen dauern. Dabei wird im Freien übernachtet. Ziel und Umfang einer solchen Tour werden im Vorfeld abgeklärt. Wichtig ist, dass die Gruppe von Anfang an in die Planung der Expedition miteinbezogen wird, um diese dann auch selbst durchzuführen. In die Tour werden verschiedenste erlebnispädagogische Methoden, wie Kooperationübungen und Problemlöseaufgaben mit eingebaut und die nötigen Outdoorkompetenzen vermittelt.

 

Bild: Expedition

Orientierungstour

Klare Absprachen, gute zielgerichtete Kommunikation, Zusammenarbeit und Vertrauen gelten als Grundlage zum Erreichen gemeinsamer Ziele. Sowohl im beruflichen Alltag als auch bei unserer Orientierungstour. Dabei wird die Gruppe in Teams aufgeteilt, die sich gegenseitig auf verschiedenen Wegen zu einem gemeinsamen Ziel führen. Innerhalb der Kleingruppen wird an jeder Weggabelung neu beraten, gehen wir geradeaus oder müssen wir abbiegen? Wichtige Hilfsmittel sind Kompass und Karte, die immer wieder befragt werden müssen. Nicht alle sind einer Meinung, doch es müssen Kompromisse
gefunden werden, dazu die Stärken der Einzelnen in der Gruppe genutzt werden. Gleichzeitig muss die Gruppe sich beraten, wie sie möglichst einfach und klar der anderen Gruppe den richtigen Weg vermittelt. Nicht zu vergessen dabei ist die einzigartige Landschaft.

 


GPS-Tour

Ausgesetzt in der Wildnis. Die Nacht naht, nicht wissen wohin! Aber wenigstens das GPS ist dabei und die Heimathütte bekannt. Jetzt gilt es im Team wieder zurück zu kommen. Zur Sicherheit wird der Trainer ein Seil und Klettergurte dabei haben. Ein GPS kennt nämlich keine Wanderwege, sondern nur die Direttissima!